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Ganztageswanderung am 21.10.2012  
[Einladung]

Pfälzer Weinsteig

Wanderführer: G. u. O. Adler, M. u. H. Hahn, M. Goetz

Ganztageswanderung am 21.Oktober 2012
„Über die Hohe Loog zum Hambacher Schloss“
Teilnehmerzahl: 68 Wanderfreunde
Langwanderung: 17 km, Kurzwanderung: 11 km

Bilderstrecke 21.10.2012

Es lag wohl am Wetterbericht der ein „Goldenes Oktoberwochenende“ ankündigte, dass der Bus nicht für alle angemeldeten Wanderer ausreichte. Kurzentschlossen organisierten die Wanderführer zusätzlich einen VW-Bus nebst PKW, um die 68 Wanderfreunde nach Neustadt an die Pfälzer Weinstraße zu bringen. Eine Etappe des Pfälzer Weinsteigs von Neustadt über Hohe Loog, Hambacher Schloss nach St. Martin sollte erwandert werden.
Die Langwanderung begann in Neustadt am Hauptbahnhof. Sie führte ständig aufwärts zur Aussichtskanzel „ Conrad-Freytag-Blick“ mit weiter Sicht über die Oberrheinebene hinweg. Ein auf einer Bundsandsteinplatte einer Ruhebank eingemeißelter Spruch „O Pfälzerwald, wie schön bist du“ trifft heute noch zu. Der Commerzienrat Conrad Freytag (1846 – 1921) , seit 1916 Ehrenbürger der Stadt Neustadt an der Weinstraße, war als Baupionier für den Eisen- und Stahlbetonbau und als Mitbegründer der weltweit bekannten Baufirma Wayss & Freytag (heute mit Sitz in Frankfurt/Main) bekannt.
Nach einer kurzen Rast ging es weiter aufwärts, vorbei am Mausoleum der Familie Freytag zum Nollensattel und über die Zigeunerfelsen bis zum Nollenkopf in 49o m Höhe. Kurz zuvor konnte man einen Blick in das Innere des Pfälzerwaldes mit der Wolfsburg im Speyerbachtal werfen. Ein Stein erinnert an französische Stellungen von 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg. Nach kurzem steilen Abstieg ging es dann über den damaligen Kanonenweg der Franzosen zur Speierheldhütte, über den Fünf-Sinne-Pfad zum sogenannten „Bildbaum“. Kurz aufwärts erreichten die Wanderer die Pfälzerwaldvereinshütte (Hambacher Hütte) am Hohen Loog mit seinen 619 m Höhe. Wegen der einzigartigen Lage, mit weiter Aussicht in die Ebene und zur 655 m hohen Kalmit, gönnten sich viele Wanderer bei diesem traumhaften Oktoberwetter eine ausgiebige Pause.
Die Wanderung verlief nun über den Fünf-Sinne-Pfad abwärts zum Hambacher Schloss auch Maxburg genannt. Es liegt auf einem dem Pfälzerwald vorgelagerten Bergkegel und ist durch seine einzigartige Lage weithin sichtbar. Es wird oft als „Wiege der deutschen Demokratie“ bezeichnet. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde es unter bayerischer Herrschaft dem bayerischen Kronprinzen Maximilian zum Hochzeitsgeschenk gemacht und in Maxburg umbenannt. Berühmt wurde das Hambacher Schloss durch das Hambacher Fest im Mai 1832, als etwa 30 000 Bürger von Neustadt aus zum Schloss zogen, um sich gegen die Einschränkungen der in der französischen Revolution gewonnenen Bürgerrechte zu wehren. Im Schloss befindet sich eine Ausstellung zur deutschen Demokratiegeschichte unter dem Titel „Hinauf, hinauf zum Schloss“. Nach einem Rundgang um das Schloss ging es dann weiter abwärts nach Unter-Hambach und auf dem „Wanderweg der Deutschen Weinstraße“ in das Weinstädtchen St. Martin zur Schlussrast in die Weinstube Bächeleck.
Die kurze Tour begann unterhalb der Kalmit am Parkplatz „Hahnenschritt“ in 558 m Höhe. Sie führte ebenfalls zum Bildbaum und zur Hohen Loog. Von hier aus hatten die Kurzwanderer den gleichen Wanderweg wie die Langwanderer nach St. Martin zur Schlussrast.
Eine schöne abwechslungsreiche Wanderung fand hier bei guten Pfälzer Speisen und einem ebenso guten Pfälzer Tröpfchen seinen Ausklang. Einziger Wermutstropfen war, bedingt durch verschiedene Umstände, die etwas späte Heimfahrt.

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