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Halbtageswanderung am 04.09.2014  
[Einladung]

Bad Dürkheim - Leistadt

Wanderführer: Ingrid Wittmann, Gertrud Adler

Bilderstrecke 04.09.2014

Die Sonne zeigte sich kaum an diesem Nachmittag, als 42 Wanderfreunde am Forsthaus Weilach in 272 m Höhe aus dem Bus stiegen. Die Wanderung führte ansteigend zum Bismarckturm auf dem Peterskopf in 487 m Höhe. Dieses wuchtige Bauwerk aus Buntsandstein wurde um die Jahrhundertwende für 30 000 Reichsmark im neuromanischen Stil erbaut und 1903 feierlich eingeweiht. Der Turm, auf breitem Sockel ruhend, ragt 40 m empor. Leider konnte er nicht bestiegen werden, denn donnerstags ist der Turm geschlossen und so entging den Wanderfreunden ein toller Panoramablick.
Nach der ersten Anstrengung beim Aufstieg ging es nur noch abwärts. Vorbei am 1874 vom Drachenfelsklub erbauten Geiersbrunnen und dem gleich unterhalb liegenden Schillerfels ging es dann über die Wegspinne „Schlagbaum“, eine ehemalige Wege-Zollstelle, zum Teufelsstein. Es ist ein Opfer- und Kultstein aus keltisch-germanischer Vorzeit. Der freiliegende Felsen ist etwa 4 m hoch, hat eine ausgeprägte Opfermulde samt Blutrinne und verfügt neben diversen Zeichen über eingehauene Stufen. Weiter abwärts verlief der Wanderweg an der eingestürzten Trockenmauer eines keltischen Ringwalls vorbei bis zur Kaiser Wilhelmshöhe. Sie wurde aus Anlass des 90. Geburtstages Kaiser Wilhelms I. gestaltet mit toller Aussicht ins Isenachtal, eingebettet in den Pfälzerwald die Klosterruine Limburg und die Ruine Hardenburg.
Kurz danach wurde eine Schutzhütte oberhalb des unter Naturschutz stehenden römischen Steinbruchs „Kriemhildenstuhl“ mit grandioser Aussicht auf Bad Dürkheim und die Oberrheinebene erreicht. Ihn nutzte die 22. Römische Legion im 3. Jahrhundert nach Christus zur Gewinnung von riesigen Sandsteinquadern für ihre Bauten. Beeindruckend sind die wuchtigen Felswände, die zahlreiche römische Felsbilder, markiert durch rote Pfeile, enthalten. Schautafeln klären über den Steinbruch, die Geologie und die Abbautechnik der Römer auf. Nach einem Umtrunk ging es weiter abwärts, vorbei an der Schäferwarte, nach Bad Dürkheim zur Schlussrast ins Riesenfass. Das 1,7 Millionen Liter fassende größte Weinfass der Welt war nie zur Lagerung von Wein vorgesehen, es beherbergt ein Restaurant. Jedes Jahr findet Mitte September mit dem Dürkheimer Wurstmarkt das größte Weinfest der Welt statt. Eine abwechslungsreiche Wanderung fand hier im Fass ihren Abschluss.

Teilnehmer: 42 Wanderfreunde, davon 33 Mitglieder, 5 OWK-Gäste, 4 Gäste
Wanderstrecke: 9 km

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