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Ganztageswanderung am 16.09.2018  
[Einladung]

Odenwald, Gesundheitswanderung

Wanderführer: Simone Schellhaas, Frederike Preuß

Gesundheitswanderung, gemeinsam mit der Ortsgruppe Bensheim.
Thema: Achtsamkeit

Bilderstrecke 16.09.2018

20 Wanderfreunde vom OWK Gernsheim und 4 Wanderfreunde vom OWK Bensheim hatten sich für die Gesundheitswanderung angemeldet.
Bei schönstem Wetter ging es in den Odenwald. Die Wanderung begann im Luftkurort Grasellenbach. Wir wollten 14 Kilometer laufen und uns bei sportlichen Übungen ertüchtigen.

Von Grasellenbach aus sind wir zum Siegfriedbrunnen gelaufen. Es ist der Ort, an dem Siegfried laut Nibelungensage von Hagen niedergestreckt wurde. An diesem geschichtsträchtigen Ort gab es die ersten Übungen. Die zertifizierte Gesundheitswanderführerin Friederike Preuß hat uns mit Dehnungs- und Gleichgewichtsübungen gezeigt, wo noch Verbesserungsbedarf bestehen könnte. Auch das Gedächtnis wurde trainiert.
Wir sollten uns einen Ball zuwerfen und die eigene Schuhgröße sowie die Schuhgrößen der zwei Vorgänger/innen nennen. Insgesamt waren immer 3 Schuhgrößen zu nennen. Also, es war gar nicht so einfach und wir hatten unseren Spaß dabei. Anmerken möchte ich noch, dass wirklich alle mit vollster Freude an den Übungen teilgenommen haben.

Wir sind an einer Herde Wasserbüffel vorbeigekommen. Ein bisschen Afrika im Odenwald.

In Grasellenbach befindet sich ein Holzwerk. Dieses ist in 2018 zum zweiten Male abgebrannt. Bei der Vorwanderung konnte man den Wanderführern Simone und Deliar Schellhaas sowie Friederike Preuß noch nicht sagen, ob das Holzwerk wieder aufgebaut wird. An der Hauptwanderung konnten wir sehen, dass es eine rege Bautätigkeit auf dem Gelände gibt.

Die Mittagsrast verbrachten wir am Platz „Das Wiedersehen“ An diesem schönen versteckten Platz mit einer großen Lichtung, steht ein großer Tisch mit zwei langen Bänken. Hier fanden 18 Wanderer Platz. Eine weitere Bank gab es etwas abseits.
So verbrachten wir eine wunderschöne Mittagsrast. Dieser Platz wurde 1977 von Studenten der Fachrichtung Holztechnik errichtet. Sie wussten wo es schön war/ist.

Bei dieser Rast erzählte uns Friederike etwas über unser Thema der Gesundheitswanderung: Achtsamkeit.

Es ging um die Frage, was ist Achtsamkeit?

Die Wurzeln der Achtsamkeit sind in der buddhistischen Lehre zu finden. Sie ist eine der sieben Voraussetzungen zur Überwindung des Leidens. Populär gemacht wurde das Konzept der Achtsamkeit im Westen unter anderem durch den vietnamesischen, buddhistischen Mönch Thich Nhat Hanh.
Achtsamkeit ist aus neurobiologischer Sicht eine trainierbare menschliche Fähigkeit. Bei konsequentem Üben sind strukturelle Veränderungen im Gehirn nachweisbar, die mit einer grundsätzlich glücklicheren Lebensgestaltung einhergehen. Achtsamkeit wirkt sich positiv bei Stress, Ängsten und chronischen Erkrankungen aus und kann beim Umgang mit schwierigen Emotionen helfen.

Das Thema ist sehr umfangreich, deshalb erhielten wir von Friederike zum nach-
lesen mehrere Textausdrucke.

Und wie ist es mit der Theorie und Praxis? Das Thema fand gleich Anwendung. Jeder achtete auf sich selbst. Unser nächstes Ziel war der Hildegeresbrunnen.

Wer 100 Jahre aus diesem Brunnen trinkt, wird alt. Dieser Spruch steht an der Quelle. Diese Gelegenheit nutzten wir.

Am Hildegeresbrunnen kamen 20 von 24 Wanderern zeitnah an.
2 Wanderer waren in den Büschen verschwunden und 2 Wanderer stellten die Wanderstöcke ein. Zu lange ließ man sich Zeit. So wurde eine Suchaktion gestartet, die aber nach wenigen Minuten beendet werden konnte. Alle Wanderer waren wieder auf dem rechten Weg. Das zum Thema „Achtsamkeit“.

Die Wanderer meisterten nun den moderaten Anstieg zur Walburgiskapelle.
Die Kapelle war an diesem Sonntag geöffnet. Von der Anhöhe genossen die Wanderer die wunderschöne Aussicht.

Weiter ging es zur krummen Tanne. Die krumme Tanne ist in Wirklichkeit eine etwa 300 Jahre alte Kiefer und damit die älteste, und mit 1,7 Meter Umfang auch die stärkste Kiefer im ganzen Odenwald.

Auf dem weiteren Weg konnten wir die wohl imposantesten, aber auch umstrittenen neuzeitlichen Bauwerke des Odenwaldes aus nächster Nähe betrachten: Windräder. Mangels Wind – oder wegen zu viel Strom – standen sie still.

Bei einer Gesundheitswanderung darf eine Kneippanlage nicht fehlen.
Kneippen ist eine wohltuende Erfrischung und stärkt unser Immunsystem.
Schuhe aus und durch das Wasser „getreten“. Einige Wanderer nutzten die Gelegenheit.

Ein kleines Stück gingen wir auf dem Kunstweg bis zur Schlussrast.
Im NibelungenCafé gab es eine kleine Auswahl an warmen Speisen und eine große Auswahl an leckersten Kuchen und Torten.

Direkt vorm Café holte uns der Bus wieder ab und alle waren sich einig, dass es auch in 2019 wieder eine Gesundheitswanderung geben sollte. Bis dahin sind wir Achtsam J

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