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Halbtageswanderung am 14.02.2019  
[Einladung]

Ried, Roßdorf-Menhire

Wanderführer: Simone Schellhaas, Eva Roth

Wanderung zu den Menhiren bei Roßdorf

Bilderstrecke 14.02.2019

Wanderführerin Simone Schellhaas bot am 14.02.2019 eine Wanderung zu den Menhiren bei Roßdorf an.
19 Wanderfreunde haben sich für diesen Tag mit privaten PKW´s in Richtung Roßdorf aufgemacht. Am Vivarium Darmstadt vorbei ging es auf der B 26 Richtung Roßdorf. Auf dem Waldparkplatz (Aschaffenburger Straße 196) stellten wir die Autos ab und liefen an den Scheftheimer Wiesen entlang zur Menhiranlage.
Diesen schönen Weg stellte uns Eva Roth vor. Sie war auf die Menhiranlage in dem Darmstadtkrimi „Opfergrube“ von Michael Kibler, aufmerksam geworden.
Durch Zufall und durch die Aufmerksamkeit eines Heimatforschers sind sie gefunden worden: An diesem stillen und abgelegenen Ort an einem kleinen Bach unter Bäumen wurden sie vor etwa vierzig Jahren wieder entdeckt. Sie waren in der Erde verborgen. Sie müssen sehr lange dort gelegen haben, denn es gibt keinerlei Erinnerung an sie, keinen Flurnamen, keine Sagen oder Legenden.
Eine Menhiranlage ist ein Steinkreis aus der Jungsteinzeit. Im Februar 2011 wurde eine Brücke über den Ruthsenbach gebaut. Seit dieser Zeit kann die Steinkreisanlage wieder ohne Genehmigung betreten werden.

Eva hatte den Darmstadtkrimi im Gepäck und las uns spannende Textstellen aus dieser Gegend vor. Die Menhiranlage spielte eine wichtige Rolle. Alle lauschten gespannt und so mancher Krimileser wird sich bestimmt das Buch bestellen.
Weiter ging es vorbei an Hügelgräbern. Diese charakteristische Bestattungsform gibt es in großer Anzahl in diesem Gebiet. Angelegt wurden sie in der späten Jungsteinzeit, etwa um 1500 v. Chr., bis teilweise in das Mittelalter hinein. Die regelmäßigen runden Hügel erreichen einen Durchmesser von bis zu 20 Metern und eine Höhe bis zu 3 Metern.

An der Hundshageneiche haben wir eine längere Rast eingelegt. Diese alte Eiche war auch im Winter wunderschön anzusehen.

Weiter ging es zum Bernhardsbrünnchen mit seiner Schutzhütte. Ein wunderschöner Platz zum Verweilen. An diesem wunderschönen Februartag haben wir uns hier etwas länger aufgehalten, bevor es Richtung Oberwaldhaus ging. Hier fand unser Abschluss statt. Das Oberwaldhaus überzeugte mit seiner Architektur und dem guten Essen.

Nach dem Abschluss liefen wir noch 4 Kilometer zurück zu unseren Autos.

Insgesamt sind wir 10 Kilometer gewandert.

Ob wir uns nun über diesen wunderschönen Frühjahrstag mitten im Februar freuen sollten oder es doch lieber, wie gewohnt im Februar, kalt und nass gehabt hätten, kann jeder selbst entscheiden.


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